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Gesundes Pausenbrot


Gesundes Pausenbrot

Fünf mal wöchentlich stehen Sie morgens in der Küche und packen eine Pausenbrotbox für Ihren Nachwuchs zusammen. Halbwach fragen Sie sich: Was soll denn heute rein? Nachfolgende Tipps helfen Ihnen, die "Pausenbrotjahre" Ihrer Kinder besser durchzustehen.

 

Ein gesundes Pausenbrot enthält:

- reichlich Obst, Rohkost und Blattsalat,

- dazu Milch oder ein Milchprodukt,

- ein gutes Brot bzw. andere Getreideprodukte und

- ein energiefreies Getränk

 

Außerdem ist wichtig: Es soll schmecken und bequem zu essen sein. Denn eines haben Kinder in der Pause sicher nicht: nämlich Zeit!

 

Obst - Rohkost

Hier bietet sich alles an, was von Natur aus klein und fertig ist: Cocktailtomaten, Salatblätter, Minipaprika, Weintrauben, Mandarinen, Kapstachelbeeren, Radieschen... Äpfel und Birnen können zu Hause schon geschnitzt werden. Aber es ist besser, die Schnitze noch schnell mit Zitronensaft einzureiben. Dann schauen sie auch zwei  Stunden später noch appetitlich aus. Den Apfel klassisch in zwei Sternenteile zu schneiden und wieder zusammenzustecken ist ein beliebter Klassiker bei Kindern.

 

 

Milch und Milchprodukte

Milch ist nicht aus der Mode an Schulen und Kindergärten. Dass sie dort eher selten angeboten wird, hängt meistens mit Verpackungs- und Logistikproblemen in den Einrichtungen zusammen. Also behelfen Sie sich am besten selbst und legen möglichst ein Milchpäckchen mit "normaler" Milch bei. Kakao-, Vanille- oder Erdbeermilch wird in der Regel Zucker zugesetzt, was den Kaloriengehalt erhöht. Wenn Sie abgepackte Milchprodukte in die Brotbox geben, weil ihr Kind "native" Milch nicht mag, ist folgendes wichtig: Wählen Sie nur Milchprodukte aus, deren Fett- und Zuckergehalt im unteren Drittel des gängigen Marktangebotes liegt. Denn diese Gehalte variieren bei unterschiedlichen Produkten von 1,5 Prozent bis 14 Prozent pro 100 g beim Fett von 11 Prozent bis 24 Prozent pro 100 g beim Zucker.

 

Brot und Getreideprodukte:

Lassen Sie nicht nach im Angebot von Misch- oder Vollkornbrot. In Deutschland gibt es zirka 300 Brotsorten - sollten darunter nicht doch welche zu finden sein, die Ihr Kind neben Weißbrot und Semmeln sonst noch mag? Nutzen Sie am besten auch die breite Palette an anderen Getreideprodukten wie Reiswaffeln, Vollkornkeksen oder Müsliriegeln mit gerin-gem Gehalt an zugesetztem Zucker.

 

Energiefreies/-armes Getränk:

Hier haben Sie die Wahl zwischen Wasser und ungesüßtem Tee. Nicht immer ist das der Renner für die Kinder: Ein Kompromiss wäre eine Schorle mit 1/3 Fruchtsaft und 2/3 Wasser oder Tee.

 

Überraschendes:

Das Ansehen der Brotbox steigt erheblich, wenn nicht immer das Gleiche drin ist. Abwechslung ist das A& O, nicht nur bei der Auswahl der Lebensmittel. Senden Sie mit der Brotbox ab und zu "E-Mails" von zu Hause: Haben Sie schon mal eine nette Durchhalte-Nachricht in der Brotdose versteckt oder ein witziges Gesicht auf die Verpackung des Brotes gemalt? Vielleicht schreiben Sie gleich morgen einen neuen Schulhofwitz auf eine Serviette?

Wenn Sie jetzt meinen, dazu hätten Sie keine Zeit: Sie und ihr Kind sparen sich Zeit! Denn Sie müssen Ihr Kind nicht jeden Morgen ermahnen, ein langweiliges Pausenbrot zu essen oder ihm zwei Euro mitgeben, damit es die halbe Pause am Pausenkiosk ansteht.